Erklärung von Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP

Was die EU, die Troika-Institutionen, die Regierungen der führenden EU-Länder, allen voran die Bundesregierung mit dem griechischen Volk machen, ist Erpressung der übelsten Art.

Die griechische Regierung reagiert nun mit einem Referendum und fordert das Volk auf, diese Erpressung der Institutionen abzulehnen. Natürlich muss man Nein zu dieser Erpressung sagen. Es ist aber zu befürchten, dass diese Nein-Stimmen dann als Zusage zum Sparpaket der griechischen Regierung gewertet werden. Das wäre nicht minder fragwürdig und genauso abzulehnen. Die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) nennt das eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

Seit dem 08.06.2015 befinden sich die Beschäftigten der Deutschen Post im unbefristeten Streik. Laut der Tageszeitung junge Welt (jW) vom 17.06.2015 befinden sich derzeit bundesweit rund 20 000 Kolleginnen und Kollegen im Arbeitskampf, Tendenz steigend.

Ziel dieses Streiks ist es: Die von der Post ausgegliederten Regionalgesellschaften zurück in den Haustarifvertrag der Deutschen Post AG zu holen und damit der Spaltung der Beschäftigten auf Lohnebene entgegenzuwirken. Nach Posthaustarif soll allen Beschäftigten der Post fast 18 Euro bezahlt werden. Bei den Regionalgesellschaften sind es im Schnitt 13 Euro. Es geht aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Arbeitszeit der Kolleginnen und Kollegen.

Bei den Regionalgesellschaften werden gut gerne auch mal 48 Stunden in der Woche gearbeitet, anstatt der 40 Stunden wie bei der Post AG (Quelle: Spiegel Nr 25). Deshalb fordert verdi die Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 36 Stunden pro Woche, bei vollem Lohn und Personalausgleich.

Doch wie reagiert die Post AG auf diesen Streik?

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